Das Thema Hundekot - (das vergessene Häufchen) hat sich zu einem Problem aufgeblasen das dafür nun eine eigene Seite herhalten muss.
Wo ist das Häufchen? [10.04.2011]
Kaum zu glauben.. der Dreck bzw. der Hundkot hat fast zur Gänze die Gehwege verlassen. Aber man sollte trotzdem aufpassen.
Aber wohin ist nun das Häufchen gekommen?
Hierzu einen Artikel aus dem Gemeindespiege: 01/2011:
Hundekot - ein Problem nicht nur in der Stadt!
Bauernvertreter beklagen sich über die zunehmende Hundekotverschmutzung von Feldern, Grünflächen und Gemüsekulturen und betonen, dass diese Situation untragbar wird. Viele Hundebesitzer wissen gar nicht, welche Schäden sie anrichten, wenn sie ihre Hunde in die Wiesen, Felder, Obstkulturen und Gemüseanbaugebiete lassen, um dort ihre Notdurft zu verrichten. Besonders in der Vegetationszeit, also von Frühjahr bis Herbst, verschärft sich diese Situation. Flächen die zur Lebensmittelproduktion bestimmt sind, werden verunreinigt. Die Kühe fressen das durch Hundekot verunreinigte Futter nicht mehr. Zudem ist auch die Übertragung von Krankheiten nicht ausgeschlossen. Zum Beispiel *Neosporose führt zu Fehlgeburten bei Rindern oder Bandwurm befall kann zu Finnenbildung bei Rindern führen und das Fleisch unbrauchbar machen. Die Gemeinden appellieren daher an die Hundehalter, ihre Hunde zur Verrichtung der Notdurft nicht auf die Felder und Grünanlagen zu lassen. Nach dem Feldschutzgesetz ( Feldfrevel ) ist es bei Strafe verboten Hunde in Felder zu lassen und öffentliche Anlagen mit Hundekot zu verschmutzen.
Das „Sackerl fürs Gackerl„ sollte daher bei keinem Spaziergang fehlen.
* Die Neosporose ist eine durch den Einzeller Neospora caninum hervorgerufene Infektionskrankheit bei Haus- und Wildtieren. Sie tritt vor allem bei Haushunden auf und kann bei diesen eine neurologische Erkrankung auslösen, die sich vor allem als Hirnstammsyndrom äußert. Beim Hausrind löst der Erreger Aborte aus.
Riesstraße - Höhe Haus Nr. 412 - 414 am [15.09.08]
|
Hundebesitzer – Achtung! [ 02.11.2007]
Deinem Nächsten zuliebe
Die frohe Botschaft:
Es gibt Hundetoiletten
Was im ersten Blick wie eine Postkastengalerie für einen Zweipersonen-Haushalt anmutet ist in Wirklichkeit ein Sackerlspender und ein Entsorgungsbehälter für die lieben (alten) Bekannten, unsere Hundehäufchen.
LITTERING Das Wort "Littering" stammt aus dem Englischen und bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Müll, und kostet den Komunalbetrieben Millionen von Euro jährlich. Dazu zählt auch der Hundekot und heimlich entsorgter Müll.
Die Strafen hierfür haben sich drastisch erhöht, es kann sogar soweit führen dass der "Täter" neben der Strafe auch noch die Kosten für einen Container und die Arbeitszeit übernehmen muss, auch wenn er nur ein kleines Sackerl wegwirft.
Hundertrümmerl ...überall Hundekot... [12.10.2006]
Spazieren gehen? Wandern? JA! Kainbach hat viele schöne Wander- und Spazierwege. Von ca. 1 Kilometer bis zu einer Rundwanderung mit 10 Kilometer und mehr!
Aber seit einiger Zeit sind diese schönen Wanderwege, Gehsteige und Straßen voll von Hundekot.
Schon Frühmorgens sieht man Einheimische sowie auch viele nicht in unserer Gemeinde Wohnende, jedenfall nicht das ich wüsste, wie sie mit ihren vierbeinigen Gefähten auf Wanderschaft sind.
Natürlich ist jeder Willkommen denn an und für sich ist hier ja nichts auzusetzen! Auch Haustiere brauchen, wie wir Menschen, ihre Bewegung.
Aber wenn man kurze Zeit danach für sich auch mal ein bisschen Bewegung gönnt darf man die allerdings nicht zu schnell tun, denn wenn man ein dampfendes Häufchen ausweicht tritt man fast sicher in eines das schon etwas eingetrocknet ist, sich aber dafür um so hartnäckiger im Profil der Sportschuhe festsetzt. Da hilft kein abwischen im Gras, auch kein Fluchen - hier hilft nur "Nase zu" und viel Wasser, aber mit Hochdruck.
Obwohl hier der Gesetzgeber für einzelne Vergehen eine Strafe bis zu *dreißig Euro vorsieht, kümmern sich manche Hundebesitzer einfach nicht um die Hinterlassenschaft ihrer kleinen Freunde.
Danke liebe Gassigeher! + Aufpassen du wirst demnächst sicher beobachtet!
Nachtrag:, aus aktuellen Anlass, zum Thema "Hundertrümmerl ...überall Hundekot ... [vom 12.10.2006]"
Es wird ausdrücklich auf das Steiermärkische Landessicherheitsgesetz § 3b, Halten von Tieren, verwiesen, wonach die Hundehalter die Tiere so zu beaufsichtigen und zu verwahren haben, dass diese weder öffentliche Anlagen verunreinigen noch frei herumlaufen. Die Hunde sind an der Leine zu führen bzw. mit Maulkorb zu versehen. Es wird hier ausdrücklich auf § 4, Strafbestimmungen des Stmk. Landes-Sicherheitsgesetzes (StLSG) LGBl. Nr. 24/2005 aufmerksam gemacht!
Pferdehalter (Kutscher, Reiter)
haben ebenso darauf zu achten, dass öffentl. Anlagen wie Straßen, Plätze und Parkanlagen nicht verschmutzt werden. (Ausscheidungen der Tiere sind durch Kotfänger aufzufangen bzw. vom Pferdehalter unbedingt von den Anlagen zu entsorgen! Gesetzliche Verpflichtung nach StLSG u. StVO § 92, Verunreinigung der Straße)
15.12.2006: Es hat sich in der Zwischenzeit etwas getan - die Scheiße hat sich vom Gehsteig in die Wiese verlagert. Ist zwar noch immer nicht die Ideallösung aber immerhin etwas besser "für d´Füaß"
"GEFAHR FÜR DEN MENSCHEN"
"WÜRMER BEI HUNDEN"
Hundekot ein Nährboden für Vieren, Bakterien und Würmer! Eine Ascaridose - also ein Spulwurmbefall ist eine Zoonose, das heisst eine auch auf den Menschen übertragbare Erkrankung: Werden nämlich Menschen - vor allem Kinder - durch engen Kontakt mit dem Hund infiziert, findet eine Körperwanderung entsprechender Larvenstadien von Toxocara canis auch beim Menschen statt. Hierbei kommt es zu Verbreitung der Larven durch die Organe des menschlichen Körpers, ohne dass jedoch eine weitere Entwicklung der Larven eintritt. Aufgrund der Tatsache nämlich, dass der Mensch für Spülwürmer ein Fehlzwischenwirt ist, findet eine komplette Passage bis hin zum erneuten Einwandern in den Darm hier nicht statt. Die auch als Eingeweidewanderlarven bezeichneten Larvenstadien können jedoch beim Menschen zu Veränderungen des Blutbildes (Eosinophilie), zu Leber -, Lungen -, und Gehirnsyptomen führen sowie zu Schädigungen der Netzhaut des Auges.
P a r a s i t e n :
Man muss sie nicht sehen, die Würmer im Kot. Wenn nur der Verdacht besteht, der Hund könnte Würmern haben, ist der Tierarzt-Besuch angesagt.
Können wurmförmige Gebilde auf dem Kot entdeckt werden, ist ein Bandwurmbefall möglich. Aber auch der kleine Fuchsbandwurm lässt sich nicht auf den ersten Blick feststellen. Dazu sind mikroskopische Tests von Kotproben notwendig.
Normalerweise genügt eine walnussgrosse Kotprobe für die Untersuchungen. Empfehlenswert ist es auch, Bandwurmglieder, welche im Kot gefunden wurden, separat in ein kleines Gefäss mit Wasser zu legen und zum Test mitzugeben. Das erleichtert den Befund.
Der Befall mit dem durchaus gefährlichen Fuchsbandwurm kann nicht nur wegen der Ausscheidung von Eiern festgestellt werden, weil diese mit Eiern von anderen, für den Menschen harmlosen Bandwürmern identisch sind. Werden derartige Eier gefunden, muss ein zweiter Test mit dem Kot durchgeführt werden. Der aber wird nur von wenigen Labors angeboten und ist entsprechend teuer.
Kann eine Ansteckung von Hunden mit Würmern verhindert werden? Nur zum Teil, denn ein Hund mit Auslauf wird sich immer einem Ansteckungsrisiko aussetzen. Jagt ein Hund Mäuse, so muss mit Bandwurmbefall gerechnet werden. Aber selbst Hunde, die nur über industriell hergestellte Nahrung oder gekochtes Fleisch ernährt werden, können sich über andere Wege anstecken.
Die Pharmaindustrie warf in den letzten Jahren eine Menge von mehr oder weniger wirksame und auf Altersstufen abgestimmte Arzneimittel gegen Würmer auf den Markt. Welpen müssen häufig entwurmt werden, dafür aber abgestimmt schonend, weil eine Entwurmung immer den Körper "schlaucht". Bei erwachsenen Hunden "genügt" im Normalfall eine halbjährliche Entwurmungskur.
Die bei Hunden vorkommenden Würmer sind in zwei grosse Gruppen einzuteilen: Faden- (Nematoden) und Bandwürmer (Zestoden).
F a d e n w ü r m e r
Spulwürmer (Ascariden) kommen am häufigsten vor. Sie sind spagettiförmig, je nach Wurmgeschlecht und Entwicklungsstadium von wenigen bis zu zehn Zentimeter lang.
Der Hund infiziert sich mit diesem Parasit entweder durch Aufnehmen von Wurmlarven, die sich innerhalb weniger Tage aus Wurmeiern im Hundekot eines verwurmten Hundes entwickeln, durch Mäuse-Fressen oder durch die vorgeburtliche (pränatale) Infektion - häufigster Infektionsweg: so genannt "inaktive" Spulwurmlarven können über lange Zeit (manchmal mehr als ein Jahr) in der Muskulatur einer Hündin ablagern.
Bei einer trächtigen Hündin können diese Spulwurmlarven durch Hormone aktiviert werden und wandern in die Leber und Lungen der Föten. Beim frisch geborenen Welpen entwickeln sich die Larven weiter, werden hochgehustet und abgeschluckt, wo sie sich im Darm zu ausgereiften Spulwürmern entwickeln.
Häufig ist auch eine galaktogene Infektion. Larven, die im Milchdrüsengewebe des Muttertieres liegen und in der Säugephase durch Hormone aktiviert werden, gelangen mit der Muttermilch in die Hundewelpen.
Einmal aufgenommene Spulwurmlarven aus Hundekot, Mäusen und Muttermilch bleiben aber nicht im Darm, sie wandern durch den Körper. Dabei dringen die Larven durch die Darmwand und gelangen meist bei der Erstinfektion von Welpen, die noch keine Immuniät aufbauen konnten, über Lymph- und Blutadern über die Leber zur Lunge und - oft bei erwachsenen Hunden - erneut über den Blutweg in den Körperkreislauf des Wirtstieres.
Einen Monat lang wandern die Würmer durch den Wirtskörper. Eine Entwurmung kann nur ausgewachsene Würmer töten, aber keine Larven. Daher reicht die einmalige Behandlung gegen Spulwürmer nicht.
Mögliche Folgen einer nicht rechtzeitigen Entwurmung bei Welpen: struppiges Fell, Husten, Erbrechen nach dem Füttern, aufgetriebener Bauch, schleimig- weicher Kot bis Durchfall oder Verstopfung durch regelrechte Spulwurmknäuel.
Hochgradiger Wurmbefall können - durch das Saugen von Blut an den Blutgefässen im Darmbereich - Blutarmut mit Apathie, Futterverweigerung, Abmagerung sowie Schock und Tod hervorrufen.
Der erwachsene Hund, der als Welpe erstinfiziert wurde und dadurch sein Immunsystem aktiviert hat, bleibt meist frei von Befall. Dies aber erhöht die Gefahr einer weiteren Verbreitung durch die Ausscheidung der Wurmeier.
Der Spulwurmbefall ist eine Zoonose, also eine auch auf den Menschen übertragbare Erkrankung. Die Larven können beim Menschen - unter anderem - zu Veränderungen des Blutbildes (Eosinophilie), zu Leber-, Lungen- und Gehirnschäden führen.
Die zu den Fadenwürmern zählenden Peitschenwürmer haben ein fadenförmiges Vorder- und ein verdicktes Hinterende, die eine Gesamtlänge des Wurmes von etwa sieben Zentimeter ergeben.
Die auch bei Füchsen anzutreffenden Würmer verbreiten sich durch Eier mit dem Kot des Wirtstieres. Daher findet auch eine Infektion über die Aufnahme dieser Larven über den Mund statt.
Eine Untersuchung auf solche Darmeier ist deshalb nicht gleichbedeutend mit "wurmfrei", nur weil sich keine Eier finden lassen. Möglicherweise wurden nur gerade keine Eier ausgeschieden. Ein leichter Befall kann folgenfrei bleiben, ein massiver jedoch zieht vielleicht Blutarmut, Abmagerung, Kräfteverfall und eine Entwicklungsverögerung beim Welpen nach sich.
Hakenwürmer sind gut ein Zentimeter lang und dünn. Die ausgewachsenen Würmer produzieren Eier, die über den Kot ausgeschieden werden. Gerade bei Zwingerhaltung können sich die Eier ausserhalb des Hundes zu infektiösen Larven entwickeln und über die Haut wieder in den Hund gelangen.
Ein weiterer Infektionsweg ist die Aufnahme solcher Larven über die Nase durch Belecken des Bodens oder des Fells, dem diese Larven anhaften. Möglich ist auch eine Übertragung auf den Welpen über die Muttermilch, wenn nach einer Infektion die Larven gewandert sind.
Für Welpen kann ein Befall von Hakenwürmern zu grossem Blutverlust führen. Reaktionen sind: struppiges Fell, Abmagerung, Dünndarmentzündung mit eventuell blutigem Durchfall, Eisenmangel, Blutarmut oder gar Schock und Tod.
Eine zweimalige Entwurmung mit dem angemessenen Hakenwurmmittel reicht normal aus.
B a n d w ü r m e r
Der häufigste Wurm wird 20 Zentimeter bis zu einem halben Meter lang und besteht aus einer Kette mit gurkenkernähnlichen Gliedern (Gurkenbandwurm), die mit dem Kot ausgeschieden werden. Dort werden ganze Eipakete abgesetzt und von Insekten wie Flöhen aufgenommen.
Die Insekten dienen den Würmern als Zwischenwirte. Bei Flohbefall entsteht durch das Saugen der Flöhe ein intensiver Juckreiz an den betroffenen Hautstellen des Hundes. Dabei beisst der Hund auf die Flöhe.
Bandwurmbefall beim Hund kann sich durch Juckreiz am After durch auswandernde Bandwurmglieder zeigen, dabei kann es zum "Schlittenfahren" kommen, um die Würmer abzuschütteln. Verdauungsstörungen, Abmagerung und glanzloses Fell können folgen.
Durch Flohmittel kann der Befall vermieden werden. Bei Infektion hilft ein Bandwurmmittel.
Der für den Menschen gefährlichste Bandwurm ist der Fuchsbandwurm, der ausser den Hund besonders Fuchs und Katze befällt. Der Wurm ist der kleinste mit wenigen Millimetern Länge. Der wichtigste Endwirt dieses Wurmes ist der Rotfuchs, die wichtigsten Zwischenwirte sind Mäuse.
Infektiöse Larven werden bei der Nahrungsaufnahme von Zwischenwirten wie Mäusen, auch anderen Nagern, aufgenommen, wo sie aus dem Darm wandern und über die Blutlaufbahn in die Leber gelangen. Dort wachsen sie zu tumorähnlichen Gebilden heran, in denen unzählige Bandwurmgebilde entstehen. Bei der Aufnahme von Mäusen durch den Endwirt werden sie nach der Verdauung frei. Dann entwickeln sich innerhalb von über einem Monat neue Fuchsbandwürmer.
Selbst starker Fuchsbandwurmbefall beeinträchtigt den Hund für gewöhnlich nicht. Einmal mit einem Fuchsbandwurmmittel behandelt, tötet es zwar die Würmer ab, aber nicht die in ihnen enthaltenen Eier.





